Ötztaler Alpen - Italien
(2989 m)
Hoch oben im Naturpark Texelgruppe
Die Zwickauer Hütte gehört zu den hochgelegenen Schutzhütten Südtirols. Sie steht auf 2.989 m am Gurgler Kamm in den Ötztaler Alpen, direkt am Südrand des Planferners, und blickt von dort über das Pfelderer Tal. Wer den Aufstieg geschafft hat, wird mit einem Hochgebirgspanorama belohnt, in dem die Dreitausender zum Greifen nah sind – und mit der Ruhe, die man nur so weit oben findet.
Der Weg hinauf
Ausgangspunkt ist das Bergdorf Pfelders (1.622 m) im hinteren Passeiertal, erreichbar über eine gut ausgebaute Straße mit großem Parkplatz am Dorfeingang oder mit dem Linienbus ab St. Leonhard. Von dort führt der markierte Steig Nr. 6A über die Untere Schneidalm (2.270 m) den Südhang hinauf zur Hütte. Für die rund 1.370 Höhenmeter sollten etwa vier Stunden eingeplant werden. Das Gepäck kann mit der Materialseilbahn vom Tal hinaufgeschickt werden, sodass man mit leichtem Rucksack aufsteigt.
Von österreichischer Seite ist die Hütte von Obergurgl über Rotmoosferner und Rotmoosjoch erreichbar – eine Gletschertour von etwa viereinhalb Stunden, mit der Hohe-Mut-Bahn rund drei Stunden.
Touren von der Hütte
Die Zwickauer Hütte ist der klassische Stützpunkt für den Hinteren Seelenkogel (3.472 m), den höchsten Gipfel der Umgebung. Weitere Ziele sind die Liebenerspitze (3.399 m), der Rotmooskogel (3.336 m) und der Scheiberkogel (3.133 m). Über den Pfelderer Höhenweg geht es weiter zur Stettiner Hütte, Richtung Norden sind Hochwildehaus und Langtalereckhütte erreichbar. Die Hütte ist außerdem Ziel der neunten Etappe des Tiroler Höhenwegs.
Die Hütte
Hüttenwirt Heinz Leitner bewirtschaftet die Zwickauer Hütte von Anfang Juli bis Ende September. Für Übernachtungsgäste stehen 60 Schlafplätze bereit – 48 im Bettenlager und 12 im Matratzenlager. Frühstück ist im Haus erhältlich, eine Dusche ebenfalls. Bezahlt wird vor Ort in bar.
Eine Hütte mit bewegter Geschichte
Erbaut wurde die Hütte 1899 von der Sektion Zwickau des Alpenvereins. Nach dem Ersten Weltkrieg ging sie an den italienischen Alpenverein über, brannte 1933 ab, wurde 1960 neu gebaut und 1967 durch eine Explosion zerstört. Der heutige Bau stammt aus den Jahren 1982/83. Seit 1999 gehört die Zwickauer Hütte dem Land Südtirol.
Hoch oben im Naturpark Texelgruppe
Die Zwickauer Hütte gehört zu den hochgelegenen Schutzhütten Südtirols. Sie steht auf 2.989 m am Gurgler Kamm in den Ötztaler Alpen, direkt am Südrand des Planferners, und blickt von dort über das Pfelderer Tal. Wer den Aufstieg geschafft hat, wird mit einem Hochgebirgspanorama belohnt, in dem die Dreitausender zum Greifen nah sind – und mit der Ruhe, die man nur so weit oben findet.
Der Weg hinauf
Ausgangspunkt ist das Bergdorf Pfelders (1.622 m) im hinteren Passeiertal, erreichbar über eine gut ausgebaute Straße mit großem Parkplatz am Dorfeingang oder mit dem Linienbus ab St. Leonhard. Von dort führt der markierte Steig Nr. 6A über die Untere Schneidalm (2.270 m) den Südhang hinauf zur Hütte. Für die rund 1.370 Höhenmeter sollten etwa vier Stunden eingeplant werden. Das Gepäck kann mit der Materialseilbahn vom Tal hinaufgeschickt werden, sodass man mit leichtem Rucksack aufsteigt.
Von österreichischer Seite ist die Hütte von Obergurgl über Rotmoosferner und Rotmoosjoch erreichbar – eine Gletschertour von etwa viereinhalb Stunden, mit der Hohe-Mut-Bahn rund drei Stunden.
Touren von der Hütte
Die Zwickauer Hütte ist der klassische Stützpunkt für den Hinteren Seelenkogel (3.472 m), den höchsten Gipfel der Umgebung. Weitere Ziele sind die Liebenerspitze (3.399 m), der Rotmooskogel (3.336 m) und der Scheiberkogel (3.133 m). Über den Pfelderer Höhenweg geht es weiter zur Stettiner Hütte, Richtung Norden sind Hochwildehaus und Langtalereckhütte erreichbar. Die Hütte ist außerdem Ziel der neunten Etappe des Tiroler Höhenwegs.
Die Hütte
Hüttenwirt Heinz Leitner bewirtschaftet die Zwickauer Hütte von Anfang Juli bis Ende September. Für Übernachtungsgäste stehen 60 Schlafplätze bereit – 48 im Bettenlager und 12 im Matratzenlager. Frühstück ist im Haus erhältlich, eine Dusche ebenfalls. Bezahlt wird vor Ort in bar.
Eine Hütte mit bewegter Geschichte
Erbaut wurde die Hütte 1899 von der Sektion Zwickau des Alpenvereins. Nach dem Ersten Weltkrieg ging sie an den italienischen Alpenverein über, brannte 1933 ab, wurde 1960 neu gebaut und 1967 durch eine Explosion zerstört. Der heutige Bau stammt aus den Jahren 1982/83. Seit 1999 gehört die Zwickauer Hütte dem Land Südtirol.
Routen / Gipfel
Seelenkogel (3.472 m)
Scheiberkogel (3.133 m)
Liebenerspitze (3.399 m)
Rotmooskogel (3.336 m)
Erreichbar von
Von Pfelders via Schneidalm Nr. 6A
Hohe Mut (A) Nr. 30
Nachbarhütten